Wohnungsbauprogramm: Ersatzneubau einer Wohnanlage in der Dientzenhoferstraße in München
© Ingrid Scheffler, München

Förderung im Wohnungsbau

Mit der Wohnraumförderung trägt der Freistaat Bayern entscheidend dazu bei, das Angebot an preisgünstigem Wohnraum zu erhöhen. Die bayerische Wohnraumförderung hat dabei nicht nur die Großstädte im Fokus. Auch für den ländlichen Raum ist die Förderung der Wohneigentumsbildung ein wichtiger sozialer Auftrag. Wohneigentum ist dort auch Haltefaktor gerade für junge Familien.

Gegenstand der Programme der Wohnraumförderung des Freistaats Bayern sind die Bildung von Wohneigentum sowie der Bau und die Modernisierung von bedarfsgerechten Mietwohnungen, vor allem in den Ballungsräumen.

Auch Studentenwohnheime oder stationäre Wohnplätze für Menschen mit Behinderung werden mit staatlicher Unterstützung gebaut. Darüber hinaus fördert der Freistaat die Anpassung von Wohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung und die Errichtung von bedarfsgerechten Ersatzneubauten für bestehende zugelassene stationäre Pflegeeinrichtungen nach §§ 71 und 72 SGB XI.

Einen tabellarischen Überblick über die staatliche Wohnraumförderung in Bayern finden Sie in unserer Übersicht.

Die staatliche Wohnraumförderung wird im Jahr 2016 um die dem Freistaat Bayern aus der Erhöhung der Bundesmittel zustehenden Mittel für den sozialen Wohnungsbau in Höhe von 59,1 Millionen Euro sowie 100 Millionen Eigenmittel der BayernLabo verstärkt. Für die Wohnraumförderung steht somit 2016 ein Betrag von 379,1 Millionen Euro zur Verfügung, zuzüglich 22,5 Millionen Euro für die Studentenwohnraumförderung.

Hochwasserprogramm für Wohngebäude und Hausrat

Hochwasser in Simbach am Inn
© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Der Freistaat Bayern fördert die Instandsetzung oder den Ersatz von überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden sowie die Wiederbeschaffung von Hausrat in dem von einem Jahrtausendhochwasser/ -niederschlag betroffenen Landkreis Rottal-Inn, soweit die Schäden durch die sehr ungewöhnlichen Unwetter zwischen 30. Mai und 1. Juni 2016 verursacht worden sind. Die Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Bereits erhaltene Soforthilfen sind anzurechnen. Näheres finden Sie auf unserer Informationsseite zu Hochwasserhilfen 2016.

Aktuell

  • Spatenstich für eine staatliche Wohnanlage in der Regensburger Benzstraße. Auf dem Bild (v.l.): Jürgen Mistol, MdL, Bauministerin Ilse Aigner, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Regierungspräsident Axel Bartelt, Peter Thumann, Leiter des Staatlichen Bauamts Regensburg © Regierung der Oberpfalz
    © Regierung der Oberpfalz
    28.06.2018

    Spatenstiche in Regensburg: Entlastung auf dem Wohnungsmarkt

    Entlastung auf dem Regensburger Wohnungsmarkt: Mehr als 700 Personen können bald in ein neues Zuhause in Regensburg einziehen. Bauministerin Ilse Aigner hat den Spatenstich für gleich zwei wichtige Wohnprojekte gesetzt.

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  • Staatliche Wohnraumförderung - Neubau einer Wohnanlage in Ingolstadt Peisserstraße © GWG Ingolstadt
    © GWG Ingolstadt
    15.06.2018

    Aigner zum Wohnungsbestand in Bayern

    Der Wohnungsbestand in Bayern ist 2017 auf fast 6,4 Millionen Wohnungen angewachsen - fast 60.000 Wohnungen mehr als noch 2016. Bauministerin Aigner gibt sich mit dem Anstieg jedoch nicht zufrieden. „Wir verstärken unser Engagement für den Wohnungsbau weiter massiv."

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