Oberschleißheim: Richtfest Zentralgebäude am LMU-Campus

Oberschleißheim/München, 04.03.2026

Bernreiter: Neues Herzstück für Nachwuchs-Veterinäre

  • Rohbau steht: Zwei neue Gebäude für Tierärztliche Fakultät
  • Freistaat investiert rund 75 Millionen Euro
  • Bauminister Bernreiter: „Beeindruckend kurze Bauzeit!“

 

Der neue Campus der Tierärztlichen Fakultät der LMU in Oberschleißheim wächst: Bei den beiden neuen Zentralgebäuden steht bereits der Rohbau. Bauminister Christian Bernreiter nahm dies zum Anlass und begrüßte die am Projekt beteiligten Handwerker und Planer sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft zum Richtfest und sagte: „Nur gut ein Jahr nach dem ersten Spatenstich feiern wir heute bereits Richtfest: Das ist beeindruckend schnell - die gute Zusammenarbeit von Nutzer, Bauamt und Totalunternehmer macht's möglich! Rund 75 Millionen Euro investiert der Freistaat in die beiden Gebäude. Wir sind im Zeit- und Kostenplan - bis Mitte 2027 wollen wir fertig sein. Das Zentralgebäude mit Hörsälen, Mensa, Dekanat und die Bibliothek werden dann zum neuen Herzstück des Campus Oberschleißheim: Der Freistaat schafft hier beste Rahmenbedingungen für die Ausbildung künftiger Tierärztinnen und Tierärzte in Bayern.“

Wissenschaftsminister Markus Blume betonte anlässlich des Richtfests: „Der LMU-Campus Oberschleißheim wird das Zentrum für moderne Tiermedizin in Europa. Hier entstehen beste Bedingungen für Spitzenforschung und Spitzenausbildung – die Veterinärmedizin ist wichtige Disziplin für Tier, Menschen und Umwelt gleichermaßen. Mit dem neuen Zentralgebäude und der Bibliothek sorgen wir für den perfekten Rahmen bei Lehre und Lernen. Vor gut einem Jahr Spatenstich, jetzt schon Richtfest: Die Arbeiten liegen voll im Plan – herzlichen Dank an den Totalunternehmer und die Bauverwaltung! Mit dem neuen Campus schaffen wir beste Bedingungen für die LMU-Tiermedizin und kommen gleichzeitig in unserem Masterplan für die bauliche Neuordnung der LMU einen großen Schritt weiter.“

Mit einer robusten Klinkerfassade fügen sich die Neubauten harmonisch in den wachsenden Campus ein. Die Gebäude entstehen in Stahlbeton-Skelettbauweise mit offenen und hellen Räumen. Im Zentralgebäude stehen den Instituten und Departments künftig rund 3.700 Quadratmeter für Forschung und Lehre zur Verfügung: Unterrichtsräume und zwei große Hörsäle sorgen für optimale Lernbedingungen. Die neue Mensa bietet 500 Plätze als Treffpunkt für Studierende und Lehrende zum Essen und Arbeiten. Auch die Verwaltung mit Dekanat, Fachschaft und Prüfungsamt bekommt moderne Räume und kann dann von der Innenstadt nach Oberschleißheim ziehen. Neuer Dreh- und Angelpunkt des Campus wird die Bibliothek auf rund 1.550 Quadratmetern: Mit Platz für rund 100.000 Bücher und Zeitschriften, 140 Einzelarbeitsplätzen und hochmodernen Gruppenarbeitsräumen entsteht in der Mitte des Unigeländes ein idealer Lernort für künftig rund 2.000 Studierende.

Mit den beiden Neubauten kann die Fakultät für Tiermedizin weitere wichtige Bereiche von ihrem bisherigen Standort am Englischen Garten nach Oberschleißheim verlagern. Der Campus Oberschleißheim bietet der Fakultät beste Bedingungen, um sich zu einem europaweit einzigartigen Ausbildungs- und Forschungszentrum zu entwickeln. Bereits fertiggestellt sind in direkter Nachbarschaft die Pferdeklinik und das Institut für Mikrobiologie. Anatomie und Pathologie sind im Bau und gehen voraussichtlich 2028 in Betrieb. Mit dem Neubau der Veterinärwissenschaftlichen Departments wird die Gesamtentwicklung des Campus dann ihren vorläufigen Abschluss finden. Der Freistaat wird bis zum Jahr 2032 eine halbe Milliarde Euro in diesen Standort investiert haben.

 

Foto 1 (von links nach rechts): Markus Böck, Erster Bürgermeister der Gemeinde Oberschleißheim, Prof. Dr. Reinhard Straubinger, Dekan der Tierärztlichen Fakultät, Thomas Jenkel, Amtsleiter des Staatlichen Bauamts München 2, Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, und Prof. Dr. Benedikt Grothe, Vizepräsident der LMU München. (Quelle: StMB)

Foto 2: Baustellenbild der zukünftigen Bibliothek (Quelle: StMB)

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