Freistaat investiert in Waldkraiburg in Infrastruktur und Verkehrssicherheit

Waldkraiburg/München, 27.04.2026

Leistungsfähiger und sicherer: Umbau der Pürtener Kreuzung abgeschlossen

  • Drei Kreisverkehre, zwei Brücken, neue Radwege
  • Investitionssumme von insgesamt 15,2 Millionen Euro
  • Verkehrsminister Bernreiter: „Gerade in ländlichen Regionen sind gut ausgebaute Straßen von entscheidender Bedeutung.“
     

Die Pürtener Kreuzung ist ein zentraler Knotenpunkt in Waldkraiburg: Hier treffen die St 2091 und die St 2352 aufeinander. Entsprechend hoch ist die Verkehrsbelastung, speziell auf der St 2091 sind mit rund 15.000 Fahrzeugen täglich fast viermal so viele wie im bayernweiten Durchschnitt unterwegs, die St 2352 nutzen rund 6.000 Fahrzeuge pro Tag. Um diese wichtigen Verkehrsachsen zu stärken, hatte das Staatliche Bauamt Rosenheim die Kreuzung seit Juni 2024 umgebaut. Der unmittelbar benachbarte Bahnübergang wurde ebenfalls beseitigt. Nun sind die Arbeiten für rund 15,2 Millionen Euro abgeschlossen. „Dieses Projekt steht für eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur. Im Flächenland Bayern fährt der Großteil des Verkehrs auf der Straße. Gerade in den ländlichen Regionen sind gut ausgebaute Straßen von entscheidender Bedeutung. Deshalb investieren wir auch weiterhin auf Rekordniveau in Erhalt und Ausbau: Im Doppelhaushalt 2026/27 ist eine Staatsstraßen-Milliarde vorgesehen“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter.

Die hohe Verkehrsbelastung hatte in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen geführt, der nahe Bahnübergang hatte die Situation zusätzlich verschärft und immer wieder Staus verursacht. Bereits 2012 war die St 2091 nördlich von Waldkraiburg bis zur A 94 ausgebaut worden. Mit dem jetzigen Projekt wurde dieser Abschnitt weiterentwickelt und aufgewertet: Dabei wurde die Pürtener Kreuzung höhenfrei umgebaut und der Bahnübergang beseitigt. Ein Höhepunkt der Maßnahme war der Einschub der Bahnbrücke an Allerheiligen 2025. Insgesamt entstanden drei Kreisverkehre und zwei Brücken, zwei Kilometer Staatsstraße und neue Radwege. Die Straßen wurden bereits im Dezember 2025 (noch ohne Markierung) für den Verkehr freigegeben, die notwendigen Umleitungen konnten somit entfallen. In 2026 waren noch Restarbeiten notwendig.

Perspektivisch soll der Ausbau der Infrastruktur vor Ort konsequent fortgesetzt werden: Für den südlich gelegenen Ortsteil Pürten ist eine Ortsumgehung vorgesehen, um die Anwohnerinnen und Anwohner der bestehenden Ortsdurchfahrt der St 2091 hinsichtlich Lärm- und Schadstoffemissionen zu entlasten sowie gleichzeitig Reisegeschwindigkeit und Verkehrssicherheit zu verbessern.

Foto: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (9. v. r.) bei der offiziellen Verkehrsfreigabe
(Quelle: StMB)

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